Silvester in New York oder doch lieber zu Hause?

Diese Mail habe ich kürzlich erhalten:

Was ist mir dabei aufgefallen?

Diese Mail ist typisch. Sie repräsentiert unsere heutige Konsum-Gesellschaft.

Die Überschrift ist hier wichtig zu beachten. Sie schiebt mir einen Wunsch unter.

Sicherlich haben die wenigsten geplant eine Silvesterparty in New York zu veranstalten. Jetzt könnte ich aber auf die Idee kommen.

Die Möglichkeit scheint sich mir hier plötzlich zu eröffnen. Ich könnte es mir „gönnen“, auch wenn ich dafür einen Kredit aufnehmen muss.

Aus Marketing-Sicht sicherlich eine gut gemachte Mail. Aus Verbraucherschutz-Sicht aber eher bedenklich.
Die Überschrift der Mail bringt mich erst auf die Idee, Silvester in New York feiern zu können. Ein wenig zusätzliches Taschengeld kann dabei auch nicht schaden.
Auch wenn die Rückzahlung der Summe mehrere (zukünftige) Silvester überdauern wird. 
Dann geht es weiter mit einem „ab“-Angebot. Theoretisch könnte man hier auch ab 0% schreiben. Es verpflichtet ja nicht und wenn es am Ende ein ganz anderer Zins wird…egal!
Der Wunsch wurde aktiviert und ich bin mir ziemlich sicher, dass am Ende der Dateneingabe-Strecke ein ganz anderer Zinssatz erscheint.
Und selbst, wenn nicht: Finger weg von solchen Verlockungen. Kein Urlaub und schon gar kein einmaliges Silvester-Event sollte mit einem Kredit finanziert werden!

Mein Rat: Nicht verführen lassen und zuhause feiern ist mit dem gesparten Geld dann um so schöner 🙂

 

 

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Ich lebe im Saarland und bin seit Jahren in der Finanzbranche tätig. Ich nutze meine Erfahrungen, um Verbraucher vor Schaden zu bewahren und möglichst präventiv zu schützen.

Ich setze mich unter anderen für faire und unabhängige Finanzberatung ein.

Mein Rat: Machen Sie sich stets eigene Gedanken, seien Sie kritisch und sorgen Sie für eine entsprechende Finanzkompetenz!

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